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Mit Gesang, Tanz, und einem Theaterstück ist am Samstag der Reigen der Seniorennachmittage 2010 eröffnet worden.
Für das abwechslungsreiche Programm und die Bewirtung zeichneten dieses Mal
drei Vereine verantwortlich, nämlich der Gesangverein Edelweiß, Fußballverein Fortuna Kirchfeld sowie der Reiterverein.
Dabei kam auch der Zweiakter „Linsen und Spätzle“ der Theatergruppe des Edelweiß auf die Bühne der Badnerlandhalle.
Weit über 400 Neureuterinnen und Neureuter ab 70 Jahren sind der Einladung der Ortsverwaltung am Samstag bei strahlendem Sonnenschein in die Badnerlandhalle, gefolgt.
Ortsvorsteher Jürgen Stober begrüßte die Senioren und betonte hinsichtlich der Progarmmgestaltung des Nachmittags: „Musik gehört zu unserem Leben. Sie begleitet uns und sie begegnet uns in allen möglichen Situationen. In Neureut finden wir eine ganze Reihe von Vereinen von Gesangvereinen, Musikvereinen, Kirchenchöre, Posaunenchöre und andere mehr, die sich in ganz unterschiedlicher Art und Weise der Musik verschrieben haben“.
Stellvertretend für alle Mitwirkende und Helfer, insgesamt über 80 Personen, sagte Ortsvorsteher Jürgen Stober den Vorsitzenden bzw. den Verantwortlichen der Vereine, Frau Renate Brauch – Walter (Gesangverein Edelweiß), Herrn Dieter Moser (FV Fortuna) sowie den Damen und Herren vom Reiterverein, herzlichen Dank.
Außerdem unterstrich er, es werde bei den Seniorennachmittagen immer auch ganz deutlich, dass in Neureut auf vielfältige Art und Weise ehrenamtliche Tätigkeit geleistet werde und vor allem mit vielen kreativen Ideen begleitet und diese auch weitergegeben werden.
Dann aber hieß es „Bühne frei“ für zwei der drei Chöre – Traditionschor sowie „Swinging Voices“ - des Gesangvereins Edelweiß, wie dessen Vorsitzende Renate Brauch-Walter einführend erklärte. Mit von der Partie war letztmals auch Dirigent Karl-Heinz Jäger, der nach 20 Jahren aus gesundheitlichen Gründen nun seine Tätigkeit beendete.
Mit „Sing und Swing“ startete der Traditionschor und forderte dabei die Senioren zum kräftigen rhythmischen Mitklatschen auf., danach hieß es „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ , „Kinder wie die Zeit vergeht“ und „Tanz mit mir in den Morgen“.
In der Zwischenzeit warteten hinter der Bühne bereits aufgeregt 15 „Tanz-prinzessinen“ vom FV Fortuna Kirchfeld gemeinsam mit ihrer Leiterin Sabine Pechlof-Brutscher auf ihren Auftritt.
Entzückend in ihren rosafarbenen Kostümen tanzten die 4- 5 jährigen Mädchen den „Sommertanz“, „Freundessuche“ sowie das „Fallschirmfinale“. Einmal wöchentlich treffen sich die Mädchen zum kreativen Kinderturnen bei Fortuna und zeigten beim Seniorennachmittag erstmals eine Kostprobe ihres Könnens vor einem großen, begeisterten Publikum.
Die „Swinging Voices“ brachten anschließend mit „Wochenend und Sonnenschein“, „Plaisir d’amour“, „Lord of the dance“ und „So lang in uns das Feuer brennt“ einige Ohrwürmer zum Mitsummen zu Gehör.
Bei der Pause vor dem Theaterstück konnte dann der „Kaffeedurst“ gestillt und geplaudert werden, dabei sponserte die Ortsverwaltung Kaffee und Kuchen, die Bewirtung erledigten Helferinnen und Helfer vom FV Fortuna sowie dem Reiterverein.
Danach gab es vergnügliche Kurzweil mit dem Zweiakter „Linsen und Spätzle“, aufgeführt von der Theatergruppe des Edelweiß. Unter der Regie von Christina Heger geb. Sannig, sie spielte auch die etwas verrückte Nachbarin und Ehefrau des „Neereter Büttels“ - Gertrud Nagel, Karl-Heinz Fleischer, der auf Neerets Straßen immer für Ordnung sorgende „Neereter Büttel“ - Eugen Nagel, Michael Hermann als Vereinsmitglied und immer auf nächtlichen (Sauf-)Sitzungen abwesende – Albert Linder und Susanne Corkill als seine oft allein gelassene Ehefrau - Margit Linder und Nadine Bauer als deren Tochter - Britta Linder, sowie Christian Brennenstuhl der angehende Amtsbote in Ausbildung - Sebastian Ackermann. Als Souffleuse agierte Mathilde Sannig.
Das mit viel Neureuter Lokalkolorit und Mundart versehene Stück hat zu manchem Lacher hingerissen – bis am Ende die Welt wieder in Ordnung war !
Vergnügt haben die Seniorinnen und Senioren nach amüsanten Stunden den Heimweg – bei nicht mehr ganz so strahlendem Wetter - angetreten !

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