6. September 2010
Ortsgeschichte
In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Neureut zum zweiten Mal in seiner Geschichte zum Zufluchtsort für Flüchtlinge.
Rund 3000 Heimatvertriebene und Flüchtlinge aus dem Osten und den südost- europäschen Siedlungsgebieten fanden in der Kirchfeldsiedlung eine neue Heimat.
Mit dem Bau der amerikanischen Kaserne wurde Neureut im Jahre 1959 erstmals Garnisonsgemeinde.
1960 folgte die Bundeswehr in die neu errichtete General-Fahnert-Kaserne.
Neureut hatte in der Nachkriegszeit mit dem starken Einwohnerzuwachs erhebliche Probleme zu bewältigen. So war die gesamte öffentliche Infrastruktur neu zu errichten, was enormer ideeller und finanzieller Anstrengungen bedurfte.
Heute leben in Neureut rund 16.000 Einwohner. Neureut ist mit öffentlichen Einrichtungen bestens ausgestattet und zu einem begehrten Wohnort geworden.
Die von der selbstständigen Gemeinde Neureut eingeleitete und verwirklichte Planung, die nach der Eingemeindung kontinuierlich weiterentwickelt wurde, machte Neureut mit seinen öffentlichen und privaten Dienstleistungseinrichtungen zu einem Schwerpunkt im Norden der Stadt Karlsruhe.
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